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Euroshoe: Automatisiertes zentrales Distributionszentrum für Schuhe, Kleidung und Accessoires bei Euro Shoe


Das Distributionszentrum von Euro Shoe in Beringen (Belgien) beliefert mehr als 530 der Firmenfilialen in den Niederlanden und in Belgien mit der aktuellsten Schuhmode. Das Unternehmen führt so bekannte Marken wie Bristol, Van Woensel (Niederlande), Primo und Avance (Belgien). Die hochautomatisierte Einrichtung spielt eine wichtige Rolle bei der Auslieferung der gut 23 Millionen Artikel im Jahr.

Als Bestandteil der ständigen Bemühungen von Euro Shoe zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit wurde Vanderlande Industries gebeten, zu prüfen, wie der gesamte Ablauf bei der Distribution optimiert werden kann. Zu diesem Zeitpunkt wurden die Filialen von zwei Distributionszentren beliefert. Die belgischen Geschäfte wurden von Diest (Belgien) beliefert, während die niederländischen Geschäfte ihre Waren aus Zwanenburg (Niederlande) erhielten. Bei der Prüfung wurde auch das erwartete Wachstum der Filialen berücksichtigt. Die Untersuchung hat gezeigt, dass Euro Shoe große Vorteile durch eine Zusammenlegung zu einem einzigen Distributionszentrum erzielen könnte. Dadurch wurde die Entscheidung zur Zentralisierung getroffen. Als Standort wurde ein noch unbenutztes Gebiet in Beringen, ca. 80 km nordöstlich von Brüssel, gewählt.

Aufgrund der großen Menge an SKUs und der saisonal unterschiedlichen Tätigkeit des Unternehmens fiel die Wahl auf ein Batch-Kommissioniersystem mit einer automatisierten Sortierung. Dieses System ist für Abläufe nach dem Prinzip „Push“ und „Pull“ geeignet. Das System umfasst eine automatisierte Eingangssortierung, Palettendurchlaufregale und ein Regalbereich, ein Batch-Kommissioniersystem mit einer Versandsortierung für Vorverpackungen sowie ein Versandsortiersystem für Pair Boxes.

Euro Shoe hat seit der Eröffnung des zentralen Distributionszentrums wesentliche Verbesserungen bei der Wirtschaftlichkeit verzeichnen können. Das Unternehmen geht davon aus, dass die gesamten Investitionen einschließlich des Baus eines ganz neuen Gebäudes in nur sieben Jahren zurückverdient werden kann, und zwar allein schon durch die Einsparungen bei den Personalkosten.